Wenn das Elternsein überfordert: Hilfe vom Winnicott-Institut
Shownotes
In dieser Folge spricht Kristina mit den Psychotherapeutinnen Lilly und Janna über verschiedene Angebote aus dem Winnicott-Institut für Eltern, die mit ihrem Baby oder Kleinkind an ihre Grenzen kommen.
Jeder siebte Säugling schreit stundenlang – ohne erkennbaren Grund. Die Nächte sind lang, die Tage anstrengend, und irgendwann fragst du dich: Bin ich überhaupt eine gute Mutter? Ein guter Vater? Dabei bist du nicht allein. Viele Eltern kämpfen mit übermüdeten Babys, die nicht schlafen wollen, die Nahrung verweigern oder einfach nicht zu beruhigen sind. Und dann kommen noch die gut gemeinten Ratschläge von außen, die eher verunsichern als helfen.
In der Eltern-, Säuglings- und Kleinkinderambulanz des Winnicott-Instituts in Hannover findest du professionelle Unterstützung, um die Signale deines Kindes zu deuten – und wieder Vertrauen in dich selbst zu gewinnen. Neben der Einzelberatung gibt es zwei besondere Gruppenangebote:
- Aufzählungs-Text„SPROSSE“ bietet Eltern mit Kindern bis drei Jahren einen geschützten Raum für Austausch, Spiel und Entlastung.
- Aufzählungs-TextDie therapeutische Gruppe richtet sich an Familien, deren Babys deutliche Regulationsprobleme haben oder bei denen die Belastung besonders groß ist. Hier gibt es bis zu 24 Sitzungen, deren Kosten von der Krankenkasse übernommen werden.
In den Gruppen werden Eltern von den anderen Teilnehmer*innen – gemeinsam mit den Therapeut*innen – unterstützt, die vielfältigen Signale Ihres Kindes zu verstehen und gemeinsam nach Ursachen und Lösungen für Schwierigkeiten zu suchen. Das Winnicott-Institut unterstützt auch bei Partnerschaftskonflikten, Trennung/Scheidung und Familienproblemen – wenn Kinder betroffen sind. Angebote sind hier Einzel-, Paar- und Familienberatung (z. B. zu Erziehung, Umgangsrecht, Patchwork-Konflikten) und auch Gruppen für Kinder/Jugendliche nach Trennung/Scheidung. Informationen dazu findest du hier: https://winnicott-institut.de/beratung-in-fragen-der-partnerschaft-trennung-oder- scheidung/
Du brauchst jetzt Unterstützung? So erreichst du die Ambulanz: Telefonische Sprechzeiten: Dienstag bis Freitag, 10:00–11:00 Uhr 0511 800 497 0
Winnicott Institut Geibelstraße 104 | 30173 Hannover E-Mail: info@winnicott-institut.de https://winnicott-institut.de/eltern-saeugling-und-kleinkinderambulanz/ Gruppenangebote findest du hier: www.esk-gruppen-am-winnicott-institut.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen im Chancenreich!
00:00:06: Heute aus dem Winnicott-Institut und ich bin zu Besuch in der Säuglingsambulanz.
00:00:10: Und vor mir sitzen Jana und Lilly, hi!
00:00:12: Hallo!
00:00:14: Ja, mit schön, dass ihr euch Zeit genommen habt.
00:00:16: Ich bin ganz neugierig.
00:00:17: Säugsambulanz bei Ambulanz denke ich an eine Notfallaufnahme irgendwie Krankenhaus und sowieso aber... Ich beschreibe euch das kurz.
00:00:25: Wir sind gar nicht in einem Krankenhaus, hier sitzt sie in einem ganz, ganz wunderschönen Raum.
00:00:29: Es ist so ein Beratungssetting.
00:00:31: Hier sind ganz viele Spielzeuge liegen hier rum und die Sonne scheint schön rein.
00:00:35: Das ist ein gemütliches Sofa.
00:00:37: Ja also mit Ambulanz oder Notfall Und Krankenhaus hat das hier alles gar nichts zu tun?
00:00:41: Erzähl doch mal!
00:00:43: Ja, das stimmt.
00:00:44: Mit Notfall hat es gar nichts zutun und der Spielzeug ist bestimmt auch das Beste an unserem Job.
00:00:50: Genau, hier in einer Säuglingsambulanz arbeiten wir mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren.
00:00:56: Also die Säuglinge, aber auch die kleinen Kinder können zu uns kommen und die kommen mit ganz unterschiedlichen... also natürlich mit den Eltern nicht alleine.
00:01:05: Ich
00:01:06: kann sagen, sie kommen nicht allein hier.
00:01:11: Die Eltern kommen mit gar unterschiedlichen Fragestellungen.
00:01:15: Es ist ja eine Zeit in der sich so rasant viel schnell verändert.
00:01:21: Ganz oft ist das schön, aber ganz oft ist es ja auch gar nicht so wie man sich das vorgestellt hat.
00:01:25: Es gibt Schlafmangel, so ein Baby schreit und man weiß nicht warum und vielleicht auch viel und vielleicht war die Geburt auch anstrengend und dann ist das am Anfang irgendwie gar nicht nur schön Und im Grunde reicht das schon um zu uns zu kommen dass man merkt Es geht mir nicht so gut, wie ich mir das erhofft habe.
00:01:47: Und manches fällt mir schwer zum Beispiel dann gut zu trösten und gut zu regulieren wenn mein Baby viel schreit und dann können die zu uns kommen.
00:01:56: Das nennt man in der Regel Regulationsstörungen.
00:02:00: also wenn das Schreihen viel ist, dass Schlafen schlecht ist oder dass Essen füttern stillen nicht gut klappt Dann kommen die Eltern und suchen Rat und finden ihn dann Auch zum Glück.
00:02:12: Ja, wunderbar!
00:02:13: Und wie genau?
00:02:15: Also ich stelle mir vor Familie Nana hat genau das.
00:02:19: also das Kind schreit unglaublich viel und wir müssen nicht mehr ein- und aus und klar wechselt man sich irgendwie ab dass irgendwie alle mal ein bisschen Schlaf bekommen.
00:02:26: aber irgendwie ja und alle sind irgendwie so in den Nerven.
00:02:29: am Ende hören jetzt irgendwie vielleicht diese Folge und kommen dann zu dir Jana kriegen lieben Termin müssen die anrufen müssen die lange warten.
00:02:37: wie geht das?
00:02:38: Ja, das ist ganz gut.
00:02:41: Es ist tatsächlich so dass Eltern direkt zu uns kommen können also die brauchen keine Überweisung oder müssen vorher nicht zum Arzt eine Ärztin gehen sondern können sich direkt bei uns im Sekretariat anmelden und in der Regel schaffen wir es innerhalb von zwei Wochen einen Termin zu vergeben Und dann kommen die Eltern, wenn sie es schaffen gemeinsam.
00:03:02: Sonst kommt manchmal auch nur ein Elternteil mit dem Kind her und dann schauen wir erstmal in einem ersten Kontakt.
00:03:08: was gibt es für Themen?
00:03:10: Ja!
00:03:12: Genau, braucht es weitere Termine.
00:03:14: Manche Familien kommen dreimal, manche kommen aber auch ein ganzes Jahr
00:03:17: lang.
00:03:18: Ja ja immer je nachdem was so gebraucht
00:03:20: wird?
00:03:20: Genau und wir haben jetzt auch ganz neu bei uns zwei Settings das wir einmal eine Gruppe haben die therapeutisch ist wo Eltern mit ihren Kindern hinkommen die zuvor sich hier vorgestellt haben.
00:03:34: Aber wir haben auch ein präventives Gruppenprogramm SPOSSE.
00:03:37: Was
00:03:39: im Sommer startet
00:03:41: Erzählt mal Sprosse, also klingt nett.
00:03:43: Überhaupt finde ich ja sowieso ein Gruppenangebot schön.
00:03:46: Also es ist wahrscheinlich eine Eltern-Kind-Gruppe mit...
00:03:48: Genau, ja.
00:03:50: ...erzählt mir drüber!
00:03:51: Ja, zur Sprosse gibt's auch eine ganz witzige Anekdote eigentlich.
00:03:54: Weil wir die Gruppe erst gemeinsam Wachsen genannt haben und dann haben wir gesehen das eure Gruppen in der Region...
00:04:02: In Hannover genau!
00:04:03: Die gemeinsamen Wachsengruppen gibt
00:04:04: es
00:04:04: auch bald ne Folge drüber.
00:04:06: Und dann haben wer gesagt den Namen können wir nicht nehmen.
00:04:09: Das sorgt für viel Verhörung.
00:04:11: Wir haben aber richtig an den Namen gehangen gemeinsam Wachsen.
00:04:14: Wir fanden den richtig gut und wollten ihn eigentlich nicht mehr hergeben Aber haben es dann getan entschieden, weil es ja symbolisch steckt ja das gleiche drin.
00:04:24: Klar!
00:04:25: Ja und jetzt mögen wir Sprosse auch sehr genau und ja was steckt dahinter also?
00:04:33: Wir haben einfach oft Familien da in einer Säuglingsambulanz wo wir das Gefühl haben die brauchen eigentlich machen so viel so gut wirklich lernen so viele tolle Eltern kennen.
00:04:46: und trotzdem obwohl alles Also alles in Ordnung ist, in Anführungszeichen.
00:04:51: In Anführung Zeichen ist diese Zeit so intensiv und das wäre so schön wenn wir was hätten wo die einfach kommen können ohne Diagnose, ohne irgendwie zu sagen dass es da eine Störung oder sowas sondern die sollen einfach kommen um den Raum haben mit anderen Eltern zusammen über diese Zeit zu sprechen oder auch einfach mit den Kindern zu spielen Und uns dann ja zu löchern, uns Fragen zu stellen.
00:05:16: Ja!
00:05:16: Sie sagen ja jetzt habe ich meine Chance, jetzt kann ich mal mit einer Psychotherapeutin sprechen oder mit jemanden der sich mit diesem sehr frühen sensiblen Bereich auskennt?
00:05:24: Das ist so die Grundidee und so offen wollen wir das auch eigentlich lassen.
00:05:27: also es ist nicht total durchdrukturiert dass wir jetzt in Sitzungen als Daßungs-Sitzung sind zwei das sondern erst einmal soll es einen Begegnungsraum sein wo die Eltern kommen können.
00:05:36: das ist dann zehn Sitzunge lang wo wir mit den Eltern zusammen arbeiten und sehr sozusagen an dem, was diese Gruppe gerade möchte bleiben können.
00:05:48: Und trotzdem haben wir natürlich so ein paar Wünsche also wo wir sagen das finden wir irgendwie gut, dass finden wir toll zu schauen wie ist die Verbindung?
00:06:00: Ja, wie ist das mit dem Gefühlen?
00:06:02: Wie geht man damit eigentlich um?
00:06:04: was hat sich auf Elternebene vielleicht verändert.
00:06:07: Was hat sich für die Familien verändert auf der Paar-Ebene?
00:06:10: Das ist auch ein Riesenthema in dieser Zeit.
00:06:12: Oh ja, da verändert sich dann einiges.
00:06:14: Genau
00:06:15: und da würden wir im Pulse schon setzen wollen weil es auch spannend ist und wir sind ja auch neugierig.
00:06:20: Wie geht's den Eltern hier in Hannover?
00:06:22: aber genau so insgesamt ist das so... ...die Idee.
00:06:26: Ja
00:06:26: schön!
00:06:26: Genau, null bis drei das Alter und wir würden es am liebsten dann nach alter aber zusammenstellen, dass die Säuglinge ein bisschen unter sich bleiben können.
00:06:35: Weil sie wollen ja ganz andere Sachen als die Tatlangen.
00:06:37: Ich wollte
00:06:37: gerade sagen also so'n zweijähriges ne?
00:06:39: Er hat da noch mal einen ganz anderen Energie-Level als ein Säuchling zum Beispiel und die Themen sind hier auch anders.
00:06:45: Und allein dann vielleicht schon nicht zu hören irgendwie Mensch.
00:06:48: bei den Anderen ist es auch so!
00:06:49: Die Strugglen auch oder haben fragen sich Mensch mache ich das alles richtig?
00:06:53: und auch Mensch manchmal geht's mir Und ich will das auch mal irgendwie sagen können.
00:07:00: Ja, ja, das ist auch ein Ansatz.
00:07:02: deshalb haben wir uns gedacht dass es so schön wäre eine Gruppe zu haben weil wir auch die Erfahrungen gehabt haben.
00:07:07: Es ist das eine wenn wir hier im eins-zu-eins-Setting mit den Eltern arbeiten.
00:07:10: aber wir haben uns auch gedacht es ist schön für die Eltern auch andere Eltern zu sehen, auch zu sehen Ahja!
00:07:16: Die haben andere Themen oder vielleicht die gleichen Themen und genau da auch Solidarität und Gemeinschaft in so einer Elterngruppe auch zu erleben.
00:07:26: Jetzt kann ich aus den frühen Hilfen kurz berichten, dass so Eltern-Kind-Gruppen nämlich nicht alleine sein.
00:07:30: Sondern dieses Gefühl zu haben, irgendwie da sind so viele und ich kann mich austauschen sehr, sehr wirksam.
00:07:35: also wie cool das ihr das jetzt auch macht vor allen Dingen dann eben mit Unterstützung sozusagen von eurer Seite.
00:07:41: Und da würde ich schon nochmal interessieren Also wie genau macht ihr das?
00:07:46: Was wäre denn dann so eine Hilfe?
00:07:48: Nehmen wir mal an!
00:07:48: Wir haben diese Gruppe Familie Nana ist dann da auch drin und dieses Kind schreit ja nun Hälft ihr da?
00:07:57: Da müsste man jetzt natürlich gucken, wenn Familie Nana kommt und Nana schreit ganz viel.
00:08:02: Dann wäre das vielleicht nichts für die Sprossegruppe, weil das ja eine Gruppe sein soll, wo es nicht schon darum geht, wenn es ein starkes Problem
00:08:16: gibt.
00:08:17: Wir haben auch noch eine therapeutische Gruppe.
00:08:19: Da könnte Familie Nana auch reinkommen oder in die Einzelbehandlung.
00:08:26: Dann würde man mit der Familie so ein bisschen arbeiten und schauen, was könnten Ursachen dafür sein?
00:08:33: Dass das gerade schwer ist.
00:08:37: Und da gibt es unterschiedlichste... Da haben wir kein Manual sondern wir wollen uns ganz auf die Familien einstellen können und das wäre fahrlässig einfach und unprofessionell zu sagen Wir machen dann Schritt eins zwei drei vier und dann würden die vielfältigen Probleme auch gar nicht, würden ihnen gar nicht gerecht werden.
00:08:53: damit Was zum Beispiel etwas ist, was häufiger vorkommt.
00:08:58: Ist dass die Vorstellung das habe ich auch schon am Anfang gesagt davon wie es ist ein Baby zu haben so anders ist Wie ein baby zu haben.
00:09:06: ja
00:09:07: Dann hat man diese anstrengende Geburt hinter sich gebracht und vielleicht ist sie auch nicht gut gelaufen Und vielleicht kommt auch sowas mit ins Spiel.
00:09:14: wie der Mutter geht es danach auch gar nicht so gut.
00:09:18: Das kann ja stärker ausgeprägt sein oder schwächer natürlich in Richtung hauspartale Depressionen gehen.
00:09:25: Das sehen wir dann auch, aber es muss nicht so sein und dann ist dieses Kind ganz anders als man sich das vorgestellt
00:09:32: hat.
00:09:33: Vielleicht, dass sehen wir eben treuiger haben wir mit einem Kind zu tun was ein ganz unreges Temperament hat.
00:09:39: Ganz reizoffenes aufgewägt schnell vielleicht auch reagiert und sich dann auch schnell überfordert führt.
00:09:47: und vielleicht sind wir mit meinem Eltern teilzutun vielleicht mit einer Mama die eher schwer zu erwerben ist, würde ich sagen.
00:09:54: Also die nicht so viel reagiert, die vielleicht eher gemütlicher ist.
00:09:57: Das ist natürlich eine totale Irritation und wenn das nicht so gut zusammenfindet dann versteht man es vielleicht auch einfach nicht.
00:10:06: weil also die Mütter sagen ich verstehe gar nicht was mein Baby will oder vielleicht nicht von sich selber kennt eine Möglichkeit, dass man dann Übersetzungsarbeit leistet und Babylesen ist ein großes Thema.
00:10:19: Ja
00:10:20: das Babylese gab es auch schon mal in der Folge also ging's irgendwie darum nochmal ja wie lese ich denn mein Kind?
00:10:25: Und was muss ich eigentlich auch alles lernen?
00:10:27: Also was muss das Baby alles lernen?
00:10:29: natürlich erstmal Mensch werden und die Welt entdecken und all das aber auch eben als Mama oder Papa oder Parma was auch immer irgendwie zu sehen Was möchte mein Baby und wie kann ich darauf reagieren?
00:10:42: Und was sind ja auch für Signale.
00:10:45: Ja und auch auszuhalten, dass es am Anfang gar nicht eindeutig ist.
00:10:48: Und weder wie wir es wissen noch die Eltern wissen das ein Kennlernprozess
00:10:52: ist.
00:10:52: Es gibt keinen Fremdwörter, bucht
00:10:55: dafür!
00:10:56: Genau!
00:10:57: Das kann ja schon sehr entlastend sein.
00:10:58: also weil die Eltern häufig mit so einem Eindruck kommen mache ich das überhaupt richtig?
00:11:02: Weil ich verstehe es nicht und einen hohen Anspruch an sich haben als müsste man von vornherein einen Säuglingen verstehen können der er sich selber noch gar nicht versteht ... der auch noch gar nicht, das ist es gibt Kinder die machen's einem ein bisschen leichter.
00:11:18: Die geben sehr eindeutige Signale relativ früh und es gibt... ... Kinder die sind da ist das viel schwerer zu sehen was sie gerade brauchen.
00:11:25: Und das kann für das ist auch etwas wo wir sozusagen auch Psychoeducativ ein bisschen aufklären.
00:11:30: Psycho-Educativ im Sinne von Aufklärung sozusagen den Eltern nochmal sagen dass das auch total normal ist.
00:11:37: Ja und das is auch etwas was Eltern häufig schon entlastet auch zu hören.
00:11:41: Das ist wie sich Babys ausdrücken, wie sie verarbeiten und ja genau dass das so auch nichts Schädliches in dem Sinne ist.
00:11:51: Also da kann auch manchmal dann hier in der Beratung den Lastungs
00:11:56: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
00:11:58: Dass man nicht weiß, oh Gott mein Kind hat was ist krank und so sondern es gibt ja eine Vielzahl von Gründen.
00:12:06: Und dann ist natürlich ein Riesenthema Schlafmangel.
00:12:09: also das ist wirklich auch manchmal so wenn die Mütter mal geschlafen haben und die kommen wieder und sagen, ich habe jetzt mal in der Woche gestapft und dann sitzt ein anderer Mensch vor allem wie ausgewechselt.
00:12:22: und da muss man auch kreativ werden ernst zu nehmen, wenn ein Mensch so oft viel Schlafmangel hat.
00:12:28: Wie soll ich denn dann diese Erregungszustände von meinem Sakrin regulieren?
00:12:32: Ja wie soll ich da prompt und angemessen darauf reagieren?
00:12:35: Man kann ja nicht mehr denken, man funktioniert nur noch und da dann wirklich zu schauen ist es zur obersten Priorität zu machen.
00:12:42: Diese Mama muss erst mal schlafen und wir müssen uns jetzt was einfallen lassen dass es Schlaf gibt auf alle kreativen Möglichkeiten.
00:12:49: wer kann jetzt hier aktiviert werden?
00:12:51: Wer kann mit unterstützen das diese Mama jetzt schlägt?
00:12:54: Da gibt es in der Region Hannover die Hausbesuchsprogramme die vermitteln zum Beispiel Patinnen in Familien.
00:13:00: die können dann mal kommen gut vielleicht Nicht über Nacht, das kommt drauf an.
00:13:04: Aber wenigstens mal irgendwie für diese Mittagszeit dass man einfach nochmal so schlafen kann oder nicht anfängt den Haushalt zu machen oder oder sondern wirklich irgendwie regeneriert.
00:13:13: also so viel zu kreativen Ideen.
00:13:15: die frühen Hilfen haben dann eine ganze Palette.
00:13:17: Ja das finde ich... Das habe ich gerade auch noch einmal gedacht weil so aufklären und entlassen das klingt ja auch ein bisschen so als ob man vielleicht auch sagen oh ist es überhaupt ein Problem?
00:13:26: Ich glaube das ist auch etwas was Eltern dann auch hören sowas von das Verwächst sich oder so etwas.
00:13:30: Und da Da wissen wir sehr darum, wie herausfordert das ist und wie anstrengend es ist.
00:13:36: Und nehmen das sehr ernst
00:13:38: wenn
00:13:38: Eltern zu uns kommen und sagen sie sind sehr am Limit
00:13:42: Ja schön, weil selbst wenn es sich verwext.
00:13:43: Also denke ich gerade nur so danach in dem Moment ist eine Frau nanna total müde völlig fertig und ich kenne das mit Schlafmangel dass man ein bisschen zittert irgendwie sich nicht konzentrieren kann.
00:13:57: und dieses Gefühl und dann eben genau so ein reges Kind oder so hast du grade gesagt ja dann wird's schwierig und okay wenn es in zehn Jahren wird das nicht mehr das Problem sein aber es ist ja trotzdem
00:14:11: Das verwext sich ja oft tatsächlich, aber es macht trotzdem was mit der Familie wenn's schwer ist.
00:14:16: Und man muss nicht leiden, wenn es Hilfe gibt.
00:14:19: Man kann auch einfach sagen Ja das verwächst dich, aber ich musste nicht aushalten.
00:14:23: Oh Gott!
00:14:23: Das ist aber ein schönes Motto.
00:14:25: Wirklich?
00:14:26: Ja, man muss nichts leiden wenn es doch Hilfe gibt und das nehme ich jetzt auf jeden Fall schon hier war.
00:14:31: Es ist ein ganz offenes Haus.
00:14:33: also das heißt Ich kann erst mal kommen so und sagen mag nicht.
00:14:38: Also irgendwas stimmt nicht, ich brauche irgendwie mal Hilfe oder Entlastung oder oder.
00:14:42: und dann schaut ihr erst mal ja was wird es eine Einzelberatung die eine therapeutische Gruppe oder dieses neue tolle Sprossenangebot, die Sprosse finde ich schön genau da guckt ihr einfach drauf.
00:14:54: Und für die Brosse können die Eltern sich auch ohne vorgesprungen anmelden.
00:14:58: Ahja Website gibt's online Anmeldung Formular Niedrigschwörigkeit Wichtig, ich mag das selber auch.
00:15:05: Lieber mich mit einer E-Mail anzumelden als Anzuhufen.
00:15:07: Also
00:15:07: mal Anzufen erzählen was ist mein Problem dann nochmal zu erzählen?
00:15:10: Vielleicht ein drittes Nein.
00:15:11: Genau
00:15:12: und da können die Eltern sich einfach anmelden und dann melden wir uns um dann zu entscheiden welche Gruppe zur welcher Zeit zu informieren genau.
00:15:23: Ja wow schön!
00:15:26: Wow das klingt ja richtig gut und alle Infos packen mir natürlich in die Show Notes.
00:15:30: und da verlinken wir das Vinicot Institute Apropos Winnicott-Institut, also das ist ein großes Gebäude.
00:15:37: Hier ist ganz schön viel anderes auch los.
00:15:39: Wollt ihr mal kurz einen Einblick geben?
00:15:41: Was ist hier noch so in der Galbestraße?
00:15:44: Ja genau wir sind ein großes Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendlichen Psychotherapeutinnen analytisch und tiefempsychologisch fundiert Und wir haben jetzt sogar auch noch einen erwachsenen Ausbildungstitut Das HIPVI hier mit im Haus ja und die Säuglingsambulanz ist ein Teil.
00:16:01: Knapp zehn Mitarbeiterinnen mittlerweile, also hat sich sehr vergrößert und feiern in diesem Jahr auch unser fünfundzwanzigjähriges Jubiläum der Säuglingsambulanz.
00:16:10: Und unsere fünfzebzigjährige bestehen vom gesamten Institut.
00:16:14: So lange ist die richtige Institution dann in Hannover?
00:16:17: Ja das gibt es schon ewig und wir haben hier natürlich eine wunderschöne Lage am Marschsee Genau, also das ist wirklich wichtig nochmal zu sagen.
00:16:26: Die null bis dreijährigen sind bei mir und Jana gut aufgehoben Und bei unserem ganzen Team aber es gibt ab drei auch noch Angebote.
00:16:34: Also alle Eltern sind hier willkommen für problemfragen für therapeutische fragen sich in der ambulanz zu melden.
00:16:42: Bis einundzwanzig
00:16:43: Jahre
00:16:43: genau bis ein zwanzig.
00:16:44: nehmen wir die nehmen wir Kinder und Jugendlichen und junge Erwachsenen Therapeuten quasi Erwachsenen können sich aber auch in der Ambulanz melden.
00:16:55: Also eigentlich alle!
00:16:56: Eigentlich alle.
00:16:57: Ja, genau!
00:16:58: Also wirklich ein offenes Haus.
00:16:59: Von da bis zum Lebensende.
00:17:00: Von dort bis zu dem Lebensende,
00:17:01: ja.
00:17:01: Ja schön und diesen Einsatz den nehme ich mit.
00:17:05: also wer leidet das muss... Ne was hast du gesagt?
00:17:08: Das muss man
00:17:09: nicht aushalten.
00:17:09: Genau, genau.
00:17:11: Das muss mal nicht
00:17:13: aushalten.
00:17:14: Sondern mein Greife zum Telefon oder geht ins Internet und sucht den Kontakt zum Vinikot-Institut sehr gerne.
00:17:20: Sehr schön.
00:17:21: Ich bedanke mich für eure Zeit und dann bestimmt es bald mal wieder irgendwo in den frühen Hilfen.
00:17:29: Ja, schön.
00:17:30: Tschüss!
00:17:30: Chancenreich ist ein Podcast aus dem Koordinierungszentrum Früherhilfe und Frühchancen aus dem Fachbereich Jugend der Region Hannover.
00:17:39: Die Host sind Christina Kwakulinski, Lea Hase und Kimmerli Kröger.
00:17:44: Alle Infos zu den Frühenhilfen in der Region Hanover findet ihr auf hanofa.de-fhfc.
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